Hörgeräte bringen Töne zurück ins Ohr. Verstehen muss es aber das Gehirn.
- vor 3 Tagen
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Hörgeräte bringen Töne zurück ins Ohr. Verstehen muss es aber das Gehirn.
Ein Hörgerät kann heute unglaublich viel leisten. Es macht fehlende Töne wieder hörbar, hebt Sprache hervor und reduziert störende Geräusche.
Doch damit ist ein entscheidender Teil des Hörens noch nicht erledigt.
Denn Hören findet nicht nur im Ohr statt. Verstehen entsteht im Gehirn.
Wenn das Gehirn erst wieder hören lernen muss
Bei einem längeren Hörverlust bekommt das Gehirn über Monate oder sogar Jahre weniger akustische Informationen. Stimmen, Sprachlaute und Geräusche werden weniger differenziert verarbeitet.
Dann kommt das Hörgerät ins Spiel: Plötzlich sind viele dieser Töne wieder da.
Das kann ungewohnt sein. Geräusche wirken plötzlich laut, fremd oder anstrengend. Und obwohl das Hörgerät technisch optimal eingestellt ist, kann das Sprachverstehen trotzdem noch schwerfallen.
Aber warum ist das so?
Stellen Sie sich vor, Sie hätten sich das Bein gebrochen. Nach einigen Wochen können Sie wieder auftreten. Würden Sie dann einfach loslaufen und erwarten, dass Ihre volle Leistungsfähigkeit sofort zurückkommt?
Natürlich nicht.
Mit einem Physiotherapeuten würden Sie gezielt trainieren: mit passenden Übungen, einem individuellen Trainingsplan und zunehmend höheren Anforderungen. Schritt für Schritt würde die Leistungsfähigkeit wieder aufgebaut.
Warum sollte es beim Hören anders sein?
Nur wieder hören – oder gezielt trainieren?
Auch das Gehirn muss sich nach einem längeren Hörverlust erst wieder an die Vielzahl der Höreindrücke gewöhnen.
Nur wieder mehr zu hören bedeutet nicht automatisch, auch wieder besser zu verstehen.
Deshalb reicht es aus meiner Sicht nicht immer, Hörgeräte anzupassen und anschließend zu sagen: „Tragen Sie sie möglichst oft.“
Regelmäßiges Tragen ist wichtig. Aber der Anpassungsprozess lässt sich gezielt unterstützen.
Genau hier setzt die KOJ® Gehörtherapie an:
Wir bringen die Töne ans Ohr – und trainieren gemeinsam die Zusammenarbeit von Ohr und Gehirn.
Gehörtraining, das sich an Sie anpasst

Nach einer individuellen Beratung wird ein persönlicher Trainingsplan erstellt. Mit gezielten Übungen wird das Gehirn mit unterschiedlichen Hörsituationen gefordert.
Das Training passt sich Ihrem persönlichen Leistungsstand an und entwickelt sich mit Ihren Fortschritten weiter.
Und: Sie müssen dafür nicht erst ein Hörgerät tragen.
Das Gehörtraining kann sinnvoll sein, wenn Sie bereits merken, dass Ihnen das Sprachverstehen zunehmend schwerfällt, aber noch keine Hörgeräteversorgung möchten.
Ebenso kann es eine wertvolle Ergänzung sein, wenn Sie bereits Hörgeräte tragen oder gerade neue Hörsysteme bekommen.
Mehr als nur ein Hörgerät
Für mich gehört zu einer modernen Hörversorgung deshalb mehr als die technische Versorgung.
Egal, wo Sie gerade stehen:
Sie sind mit Ihren bisherigen Hörgeräten unzufrieden?
Sie tragen noch kein Hörgerät?
Oder Sie gewöhnen sich gerade an neue Hörsysteme?
Die patentierte KOJ® Gehörtherapie kann Sie dabei unterstützen, Höreindrücke gezielter zu verarbeiten und Sprache leichter zu verstehen.
Möchten Sie wissen, ob Gehörtraining für Sie sinnvoll ist?
Vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin bei gut gehört.
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